Überraschung beim Gastro Startup-Wettbewerb Vorentscheid

Chance für Nachrücker: Wildcard fürs Finale

Der ohnehin spannende Vorentscheid zum Gastro Startup-Wettbewerb 2017 von Leaders Club und Internorga endete mit einer Überraschung: Eigentlich sollten aus 9 für die Vorrunde ausgewählten Kandidaten 6 Final-Teilnehmer ausgewählten werden. Die Jury konnte sich bei der Auswahl jedoch nur auf 5 überzeugende Kandidaten und Konzepte einigen. So wird nun für den verbleibenden sechsten Finalplatz erneut das Bewerber-Forum eröffnet.

Nachwuchs-Gastronomen können noch bis zum 28. Februar 2017 ihre Unterlagen auf dem Postweg an Leaders Club Deutschland AG, Elina Schniewind, Clemens-Schultz-Str. 3, 20359 Hamburg oder per E-Mail an info@leadersclub.de einreichen.

Es gelten die Bewerbungskriterien, die unter www.leadersclub-concepts.de/gastrostartup oder www.Internorga.com nachzulesen sind.

Der diesjährige Vorentscheid zum Gastro Startup-Wettbewerb fand im Nachgang zu den 2-tägigen Gastro Start Up Sessions statt, zu denen der Leadersclub seit 2015 zum dritten Mal in Folge eingeladen hatte. Ziel ist ein Austausch zwischen jungen Gründern, die den Weg in die Gastronomie gehen wollen, frischen Unternehmern, die den Weg bereits gegangen sind und etablierten Gastronomen. Einige der Vorentscheid-Teilnehmer hatten so die Gelegenheit genutzt, unabhängig von der Wettbewerbsteilnahme von den Erfahrungen der Branchenkenner zu lernen.

Auch die Pitches im Vorentscheid des Wettbewerbs fanden in dieser guten Atmosphäre statt. Denn hier ging es für die Gründer nicht allein um den Weg ins Finale: Im Mittelpunkt stand vor allem der Erkenntnisgewinn und das Bewerten des eigenen Konzeptes an den kritischen Fragen und dem offenen, ehrlichen aber dennoch wohlwollenden Feedback der hochkarätig besetzten Jury.

Einen Eindruck von der Stimmung vor Ort geben die Bilder von Michael Zapf in der folgenden Slider-Galerie.

  • Bang Bang Nikkei Comfort Food, Foto: Michael Zapf
    Bang Bang: Nikkei Comfort Food präsentiert von Fabio Haebel und Marcus Mohr, Foto: Michael Zapf

Hier die fünf von der Fachjury fürs Finale ausgewählten Teilnehmer.

Bang Bang

Nikkei Comfort Food, Hamburg, präsentiert von Fabio Haebel & Marcus Mohr: Ein Fusion-Konzept, bei dem die pure japanische Art zu kochen auf die feurige Küche Südamerikas trifft.

Brox

Konrad Kaspar Knops aus Berlin präsentierte ein ganz neues Slow-Food/Superfood-Konzept: eine qualitativ einmalige Bio-Knochenbrühe, die in einem 18-stündigen Verfahren nach Omas Rezept gewonnen wird. Die Kraftbrühe enthält vor allem Kollagene, denen viele positive Eigenschaften zugeordnet werden. http://bonebrox.com

Good Bank

Ema Paulin aus Berlin präsentierte das erste Konzept eines Vertical Farm-to-Table-Restaurants, in dem gegenwärtig noch futuristisch anmutende, im Berliner Food-Lab entwickelte Farming-Technologien mit innovativen Gerichten kombiniert werden. „Es ist möglich, großartige Gerichte, Innovation und eine nachhaltige Denkweise zu vereinen – das ist die Zukunft des Essens und diese ist unsere Mission“, so beschreiben die Gründer Ema Paulin und Leandro Vergani ihr Konzept. http://good-bank.de

MX STR

Mit der neuen Taqueria ‚Mexiko Strasse‘ entführen die jungen Gastronomen Miguel Zaldivar und Nico Vorwerk ihre Gäste in die traditionelle Küche und Kultur Mexikos. In der Taqueria in Hamburg mitten auf St. Pauli werden landestypische Gerichte virtuos zubereitet. Die Tacos werden kreativ gefüllt mit Spanferkel, Rehkeule, Huhn, Pute, Fisch oder Meeresfrüchten. Es geht den charismatischen Gründern darum, jenseits aller Klischees Botschafter für das Essen und die Kultur von Mexiko zu sein: www.mexikostrasse.com

’s Handwerk

Uli Brandl und sein Schwager Kilian Stückler päsentierten ein Craft Food und Craft Beer Konzept, das auf eine drei Jahre zurückliegende Idee von Uli Brandl zurückgeht und inzwischen Realität geworden ist: Eine Gaststätte, in der es Lebensmittel gibt, die  von ehrlichen Lebensmittelhandwerkern hergestellt werden. Getreu dem Motto „craft food and beer“ versteht sich das ’s Handwerk im bayrischen Sonthofen als Marktplatz und Gaststätte, die Gutschmeckendes aus der Region auf den Tisch bringt. Ob frischgebackenes Brot, Heumilch-Eis oder Craft Beer aus der eigenen Brauerei – das Konzept steht für handgemachte Lebensmittel, ländliche Produktion und unabhängige, individuelle Herstellung direkt beim Erzeuger.

Wer wird der sechste Finalist?

Das entscheidet sich am 1. März. Aus den bis zum 28. Februar eingehenden Bewerbungen wird der letzte Finalteilnehmer ausgewählt. Es bleibt spannend bis zum Schluss: Das Finale findet am 17. März live auf der Internorga statt. In der Zeit von 15 bis 16.30 Uhr präsentieren die Finalisten dann ihre Konzepte, die Moderation übernimmt Fernsehkoch und Gastro-Experte Tim Mälzer – das verspricht Spaß und Spannung. Den Sieger kürt dann das anwesende Fachpublikum.

Wie geht es hier bei LEINENLOS weiter?

Bis zum Finale auf der Internorga präsentieren wir die Finalisten und ihr Konzept in lockerer Folge mit jeweils einem Beitrag im Detail:

  1. Bang Bang, japanisch-südamerikanische Fusionsküche
  2. Brox – Bio-Knochenbrühe als Superfood
  3. Good Bank – Ein kleiner Blick auf das Essen der Zukunft
  4. Mexiko mitten auf St. Pauli – Taqueria Mexiko Strasse
  5. s‘ handwerk – Gutes und Handwerkskost vom Allerfeinsten

Manfred Troike, 14.  Februar 2017

 

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