Wie kann man als Gastronom erfolgreicher werden?

Die Gastronomie ist eine von der Corona-Pandemie am stärksten betroffenen Branchen. Neben der Tourismus-Branche und dem Einzelhandel mussten und müssen in diesem Bereich die größten Verluste verzeichnet werden. Es zeichnet sich jetzt aber langsam ab, dass hier mittelfristig wieder mehr Normalität und damit auch wieder mehr Absatz möglich sein wird. Wie geht es aber weiter? Was sind Themen, die der Branche helfen, um wieder auf die Füße zu kommen und das bestenfalls mit nachhaltigen Ansätzen.

Gastronomie Marketing und Kundenbindung

Veränderungen in der Gastronomie

Obwohl sehr von den Pandemie-Einschränkungen betroffen, haben sich vor allem die Gastronomen als kreativ erwiesen und sind vorher auf digitale Dienste und Lieferservice umgestiegen, soweit sie nicht bereits vorher in diesem Bereich aktiv gewesen sind. Auch als es sich kurzfristig Möglichkeiten ergaben, mit Abstand und Schutz kann wieder innen und außen zu öffnen, waren die meisten vorbereitet und konnten quasi direkt wiedereröffnen.

Zugeich konnte die Digitalisierung auch da erhebliche Fortschritte verzeichnen, wo der eine oder andere Inhaber zuvor noch keine Maßnahmen für nötig gehalten hatte. Die meisten Lokale haben nun ihre Webseitenseiten überarbeitet oder neu erstellt und Social Media Profile angelegt und gepflegt, um mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben und so Sichtbarkeit zu behalten. Das ist eine großartige Entwicklung, gerade weil laut Statistik rund 22 Prozent der Kunden in keinem Restaurant essen würden, was nicht auch digital vertreten ist.

Tipps für mehr Sichtbarkeit und mehr Erfolg

Wie kann ein Gastronomiebetrieb nun noch zusätzlich Kunden gewinnen und dauerhaft an sich binden, um wettbewerbsfähig zu bleiben und mehr Umsatz zu generieren? Es gibt einige Ideen und Konzepte, die für den einen oder anderen sicher spannend sind, um die eigene Performance noch mehr zu verbessern. Wir haben einige Punkte zusammengetragen:

  • Digitale Lösungen: Stichworte sind hier Online-Reservierungen, Online-Bestellungen und Online-Marketing, ein aktiver Social Media-Auftritt und kontaktloses Zahlen. Neuere Entwicklungen sind digitale Speisekarten, Bestellung am Tisch via Smartphone oder Tablet, aber auch Online-Tastings, bei denen Kochboxen vorab verschickt werden.
  • Agiler Vertrieb ist eine Möglichkeit, mit Methoden aus der Industrie auch gastronomische Betriebe besser zu vernetzen, effizientere Prozesse zu gestalten und die eigene Performance mit Kennzahlen sichtbar zu machen. Wer heute den Anforderungen des sich immer schneller wandelnden Marktes gerecht werden will, muss sich eine Strategie überlegen, agiler zu werden.
  • Kreative Kundenbindung: Wie wäre es mit Essen auf dem Parkplatz? Die Bestellung kann vom Auto aus via Smatphone aufgegeben werden und das Personal bringt das Essen an den entsprechenden Platz.
  • Bonussysteme eröffnen mit dem Einsatz digitaler Mittel ganz neue Möglichkeiten.
  • Persönliche Kundenansprache über die verschiedenen Social Media Kanäle wird immer wichtiger. Der Einsatz eigenen Personals nur für das Bespielen dieser Marketing-Kanäle oder die Beauftragung eines darauf spezialisierten Dienstleisters sollte in Erwägung gezogen werden. Der Erfolg der Maßnahmen muss neben dem eigentlichen Gastronomie-Geschäft sorgfältig beobachtet werden und muss immer wieder angepasst werden.

Ist da etwas für Sie dabei oder haben Sie weitere Ideen? Diese Tipps stehen für eine Vielzahl anderer kreativer Ideen. Hinterlassen Sie gern einen Kommentar mit weiteren Anregungen.

Weiterführende Links:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solve : *
26 ⁄ 13 =


Lesen Sie weiter:
JVA-Schriftzug
JVA neu interpretiert

Neuerdings liefert die Suchanfrage "JVA Hamburg" eine Restaurant-Adresse auf St. Pauli. Die Abkürzung steht für "Jedermanns Verpflegungsanstalt". Das Restaurant-Konzept setzt...

Schließen