Imbiss, Standverkauf, Foodtrucks: Ein Langfrist-Trend mit Chancen für Gründer

Knappe Zeit, unregelmäßige Strukturierung des Arbeitsalltags und die Suche nach kostengünstigen Angeboten bestimmen das Essen im Lebensalltag von heute. Davon profitieren besonders mobile Gastronomie-Konzepte. Gerade für Startups in der Gastronomie ist es ein interessantes Marksegment, denn der Start in die Selbstständigkeit ist mit einem Imbisswagen oder Imbissanhänger ein durchaus attraktiver Ausgangspunkt.

Cafe Mobil

Wirtschaftliche Aspekte

Am anhaltenden Erfolg von Imbiss- und Foodtruck-Konzepten über die letzten Jahre hinweg erkennt man, dass es sich um einen echten Trend handelt und keinesfalls um einen kurzfristigen Hype. Besondere Umsatzträger sind das Mittagsgeschäft und die Mitnahme von Essen am Nachmittag. Der Imbiss mit einem mobilen Verkaufswagen als Alternative zu Kantine und Catering, am besten noch mit Zusatzgeschäften wie Zeitschriften oder Kaffeespezialitäten kann auch ein Treffpunkt sein.

Neben den Speisen entscheidet der Standort über den Erfolg eines Imbiss: Wer schnell essen will, der will dafür nicht weit laufen. Mitbewerber sind Bäckereien, Fleischer oder Tankstellen.

Zielgruppe: Junge Kundschaft

Studenten, Führungskräfte, junge Paare mit Kindern – mobile Gastronomie-Angebote kommen bei allen gut an. Schnellimbiss und mobiler Verkaufswagen repräsentieren den neuen Lebensstil einer ständig mobilen Gesellschaft, die zwar unterwegs, aber bewusst isst. Der Junkfood-Aspekt gerät in Vergessenheit: Burger, japanische Spezialitäten, französische, italienische, mexikanische Küche, die Angebote sind vielfältig, aber eines haben sie alle gemeinsam: Die Frische, denn fast alles wird vor Ort zubereitet.

Rechtliche Voraussetzungen

Natürlich darf man nicht überall einfach einen Imbiss eröffnen und Lebensmittel frei verkaufen. Es ist dafür zu sorgen, dass der Imbiss allen gesetzlichen Anforderungen entspricht. Imbissbesitzer unterliegen der Pflicht, sich an bestimmte Hygienestandards zu halten. Dazu gehören auch die Geräte, mit denen gearbeitet wird. Das Gesundheitsamt wird vor und nach der Eröffnung nach dem Rechten sehen und feststellen, ob die Geräte für den Verkauf von Lebensmitteln geeignet sind.

Fazit

Große Geschäftspläne und die Möglichkeit des Scheiterns gehören zusammen. Immer mehr Gründer in der Gastronomie wählen daher einen „sanften Einstieg“ in das Business, indem sie nicht gleich ein Restaurant, Bar oder Café eröffnen, sondern erst einmal einen Stand oder eine mobile Verkaufseinheit einsetzen. Generell lässt sich zu mobilen Konzepten sagen, dass es einen Ausgangspunkt für die Selbstständigkeit mit minimiertem Risiko darstellt.

Die rechtlichen Anforderungen an mobile Verkaufseinrichtungen sind vielfältig und wenig transparent. Hier sollte unbedingt vorab Rat bei Bezirksamt und IHK eingeholt werden.

Der vollständige Artikel zu diesem Thema, findet sich unter Gastivo Inspritation: Mobile Gastro-Konzepte: ein Langfrist-Trend mit Chancen und Risiken.

Manfred Troike, 12. Januar 2029

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