Gastro-Restart: Straff organisierte Abläufe sind wichtig

Am ersten Juni-Wochenende mit hochsommerlich warmen Temperaturen konnte man nach langer Zeit einmal wieder viele Menschen in der Hamburger Innenstadt und im Bereich der Alster sehen. Die Gastronomie hatte nun auch im Innenbereich wieder die Erlaubnis unter strengen Auflagen zu öffnen und so war es für Gäste wie Gastronomen ein lange vermisstes Erlebnis, nach der langen Zeit des Lockdown so etwas wie einen ersten Schritt für  eine Rückkehr zur Normalität zu spüren.

Hamburg, ALEX an der Alster (Alsterpavillon)

Der Alsterpavillon „ALEX an der Alster“ mit seinen großen Außenterrassen war ein willkommener Anlaufpunkt für viele Besucher der Innenstadt. Und das ALEX-Team war perfekt auf diesen Restart vorbereitet: Um flexibel bei der Tischvergabe reagieren zu können, war es nicht nötig und auch nicht möglich, zu reservieren. Trotzdem gab es kaum nennenswerte Wartezeiten, auch wenn sich in der Mittagszeit eine kleine Schlange im Eingangsbereich bildete.

District Manager Reza Hesse stand selbst am Eingang und hatte alle Abläufe fest im Griff. Er übernahm persönlich die Tischzuordnung, übergab die Gäste weiter an sein Team, das dann die Platzierung und die Aufnahme der Bestellung durchführte. Elektronische Übermittlung der Bestellung an Küche und Barbereich, bestens abgestimmte Abläufe in der Zubereitung und schnelles Servieren der Speisen und Getränke durch die „Runner“, ließen keine Wartezeit für den Gast aufkommen. Und obwohl es für das Personal wirklich viel zu tun gab und man gewiss noch nicht ganz eingespielt sein konnte, war trotzdem immer ein Lächeln und ein freundliches Wort für jeden Gast dabei.

Das „Alex an der Alster“ war für mich an diesem Wochenende ein Beispiel dafür, wie straff organisierte Abläufe auch unter den strengen Pandemie-Einschränkungen das Gastronomie-Erlebnis angenehm für die Gäste und den Gastronomie-Betrieb einträglich für den Restaurantbetreiber gestalten lassen.

Dabei ist natürlich die erfahrene Führung durch den Chef vor Ort entscheidend: Reza Hesse ist bereits seit 1997 bei ALEX beschäftigt und seit 2003 zuständig für den Hamburger Flagshipstore im Alsterpavillon. Mit seinem rund 70 Mitarbeiter umfassenden Team hat er die Wünsche der Gäste im Blick: Mit einem umfangreichen Speisen- und Getränkeangebot und einem Service, der das persönliche Wohlfühlerlebnis perfekt macht.

Manfred Troike, 6. Juni 2021

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