Kosten sparen

Ab 2026 soll die Mehrwertsteuer auf Speisen dauerhaft auf 7 % sinken – eine Entlastung für viele Betriebe. Doch wer jetzt schon unter Druck steht, sollte nicht abwarten. Steigende Kosten für Personal, Waren und Energie fordern sofortiges Handeln. Effiziente Strukturen und smarte Werkzeuge helfen, Kosten zu senken, ohne Qualität oder Service zu gefährden – besonders bei den größten Ausgabenposten: Personal und Wareneinsatz.

Kosten analysieren

Einkaufsmanagement: Qualität bewahren, Kosten senken

Der Einkauf ist kein lästiges Pflichtprogramm – er ist ein strategischer Hebel. Wer bewusst plant, saisonal denkt und digitale Lösungen einsetzt, spart bares Geld.

  • Regionale und saisonale Produkte sind nicht nur nachhaltiger, sondern oft auch günstiger. Produkte aus der Region statt teurer Importware spart Transportkosten und bringt Frische auf den Teller.
  • Optimierte Lagerhaltung: Eine sorgfältige Lagerverwaltung hilft, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und den Wareneinsatz zu reduzieren.

Auch die Portionsgrößen bieten Spielraum: Was nicht gegessen wird, kostet trotzdem Geld. Warum also nicht mit kleineren, clever kalkulierten Portionen starten – und auf Wunsch nachlegen?

Richtig effizient wird es mit der Nutzung digitaler Einkaufsplattformen wie Gastivo. Seit 2018 können Gastronomen hier rund um die Uhr bestellen – und das gesamte Sortiment ihrer Lieferanten einsehen. Getränke, Frischwaren, Gastrobedarf – alles an einem Ort. Der Clou: Die Bestellung läuft direkt über Smartphone oder Desktop ins System des Händlers. Die Plattform spart Zeit, bietet Transparenz und erleichtert die Kommunikation – vom Lager direkt in die Warenwirtschaft.

Ein zusätzlicher Vorteil: Durch die volle Einsicht in das Sortiment entdecken viele neue Produkte, die vorher vielleicht übersehen wurden. Das steigert nicht nur die Vielfalt im Einkauf, sondern oft auch den Umsatz auf Lieferantenseite – eine Win-Win-Situation.

Energie- und Betriebskosten: Effizienz steigern, ohne Komfort zu verlieren

Auch in der Küche und im Gastraum versteckt sich viel Potenzial. Wer in energieeffiziente Küchengeräte investiert, spart langfristig bei Strom und Wartung. Geräte mit Eco-Modus oder intelligenter Stand-by-Steuerung rechnen sich schnell – nicht nur für große Betriebe.

LED-Leuchten und Bewegungsmelder in weniger frequentierten Räumen wie Lagern oder Personaltoiletten senken den Stromverbrauch ohne Komfortverlust.
Und: Schulung wirkt Wunder. Ein Team, das versteht, wie Energie gespart werden kann, achtet im Alltag auf Kleinigkeiten – wie das Ausschalten ungenutzter Geräte oder das gezielte Nutzen von Spül- und Kühltechnik.

Personalmanagement: Effizienz ohne Qualitätseinbußen

Guter Service braucht Menschen – keine Frage. Doch auch hier lohnt sich der Blick auf Strukturen. Durch effizientes Personalmanagement können Kosten gesenkt werden, ohne die Servicequalität zu beeinträchtigen.

  • Flexible Arbeitszeitmodelle: Der Einsatz von Teilzeitkräften oder Aushilfen in Stoßzeiten kann die Personalkosten optimieren.
  • Multifunktionales Personal: Mitarbeiter, die in mehreren Bereichen einsetzbar sind, erhöhen die Flexibilität und Effizienz des Betriebs.
  • Langfristig zahlt sich Mitarbeiterbindung aus: Zufriedene Teams bleiben länger, senken Einarbeitungskosten und tragen die Philosophie des Hauses mit.

Digitalisierung: Prozesse optimieren

Digitale Tools sind längst kein Luxus mehr – sie sind Standard. Moderne Kassensysteme helfen, Wareneinsatz zu analysieren, Deckungsbeiträge zu ermitteln und die Speisekarte datenbasiert zu optimieren.

Online-Reservierungssysteme entlasten das Team am Telefon, reduzieren No-Shows durch automatische Erinnerungen und schaffen mehr Planungssicherheit.

Und Self-Ordering-Apps? Sie nehmen in Stoßzeiten den Druck aus dem Service, entlasten das Personal und sorgen für weniger Fehler bei der Bestellung.

Fazit: Jetzt die Weichen stellen

Die geplante Mehrwertsteuersenkung ist eine willkommene Perspektive – aber kein Ersatz für ein starkes, wirtschaftliches Fundament. Wer jetzt beginnt, seine Kostenstruktur zu analysieren, klug einzukaufen und auf digitale Helfer zu setzen, schafft sich Spielräume – für Investitionen, Mitarbeiterbindung und neue Ideen auf der Karte.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Maßnahmen für eine erfolgreiche Zukunft einzuleiten.

Hinweis:

Dieser Beitrag ist eine Kurzfassung zum Thema. Der vollständige Beitrag befindet sich auf dem Gastivo-Portal unter dem Titel „Kosten senken in der Gastronomie: Jetzt handeln, um 2026 zu profitieren

Weiterführende Links:

Kostendruck und Preisgestaltung, LEINENLOS, September 2022

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