Die Internorga 2026 steht traditionell für Trends, die Gastronomie, Hotellerie und Foodservice in den kommenden Jahren prägen. Zwischen Automatisierung, neuen Konzepten und wachsendem Effizienzdruck zeigt sich dabei ein leiser, aber klarer Gegentrend: Produkte, die mehr können als nur funktionieren. Genau hier setzt SEKKO SOZIALE an.
Ein Getränk als Haltungsträger
Was zunächst wie ein klassisches Produkt aus dem Bereich Perlwein und Sekt wirkt, folgt einem anderen Prinzip: Genuss wird mit gesellschaftlicher Wirkung gekoppelt.
Die Grundidee ist einfach formuliert, aber konsequent umgesetzt: Mit jeder verkauften Flasche fließt ein Teil der Erlöse in Projekte, die gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Konkret unterstützt SEKKO SOZIALE die Initiative EXIT-Deutschland, die Menschen beim Ausstieg aus rechtsextremen Strukturen begleitet. Damit wird das Produkt selbst zum Träger einer klaren Botschaft: „Anstoßen statt Ausgrenzen.“
Ursprung der Idee: Lücke im Markt
Die Entstehung folgt keiner klassischen Marktforschung, sondern einer Beobachtung aus der Praxis: Soziale Getränke gab es bereits bei Bier, Limonade und Wasser. Nur im Segment Sekt und Perlwein fehlte ein entsprechendes Angebot. Genau diese Lücke wurde gezielt besetzt. Aus einer Festival-Situation heraus entwickelte sich die Idee eines „sozialen Sekkos“, der nicht nur konsumiert wird, sondern Wirkung entfaltet.
Das Ergebnis: ein Produkt, das bewusst an Orten eingesetzt wird, an denen gesellschaftliches Miteinander stattfindet, nämlich Bars, Clubs, Festivals und Gastronomie.
Vom Produkt zur Anwendung
Im Fokus stehen nicht einzelne Flaschen, sondern die Integration in reale Gastronomiekonzepte:
- Social Signature Drinks: Getränke, die bewusst als Gesprächsanlass gestaltet sind
- niedrigschwellige Integration in bestehende Karten
- funktionale Einsetzbarkeit für Bars, Events und Catering
- Erweiterung des Sortiments (inkl. alkoholfreier Varianten und Piccolo-Formate)
Der zentrale Punkt: Der soziale Mehrwert bleibt nicht abstrakt, sondern wird Teil des konkreten Gästeerlebnisses.
Warum das für die Gastronomie relevant ist
Die Positionierung von SEKKO SOZIALE trifft eine Entwicklung, die sich zunehmend verstärkt: Gastronomiebetriebe kuratieren ihr Angebot nicht mehr ausschließlich nach Geschmack und Marge, sondern auch nach Aussage.
Ein Getränk erfüllt damit drei Funktionen gleichzeitig:
- Produkt – geschmacklich und wirtschaftlich einsetzbar
- Story – nachvollziehbar und kommunizierbar
- Signal – sichtbare Haltung im Betrieb
Gerade in Konzeptgastronomie, Eventformaten und urbanen Märkten entsteht daraus ein zusätzlicher Differenzierungsfaktor.
Entscheidend ist, dass der soziale Aspekt nicht als Kampagne angelegt ist, sondern im Geschäftsmodell selbst verankert wurde:
- Spendenmechanik pro Verkaufseinheit
- langfristige Partnerschaft mit EXIT-Deutschland
- klare inhaltliche Positionierung gegen Extremismus
Damit unterscheidet sich das Konzept von rein imagegetriebenen Nachhaltigkeits- oder Corporate-Social-Responsibility-Ansätzen.
Fazit
SEKKO SOZIALE zeigte auf der Internorga 2026 kein neues Getränk im klassischen Sinne, sondern ein übertragbares Prinzip: Ein Produkt wird zur Schnittstelle zwischen Konsum und gesellschaftlicher Wirkung.
Für die Gastronomie bedeutet das: Haltung kann Teil der Karte werden, ohne zusätzliche Komplexität im Betrieb, aber mit klarer inhaltlicher Aufladung.
Weiterführende Links:
Effizienz und Haltung – ehrliche Konzepte prägen die Gastronomie 2026, LEINENLOS – 28. Dezember 2025








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