Umsatzbringer Außengastronomie und Outdoor-Service

Gäste zieht es mehr und mehr nach draußen. Das war schon vor Corona ein starker Trend. Durch die aktuellen Auswirkungen der Pandemie ist die Außengastronomie zumindest vorübergehend gegenüber der Innengastronomie im Vorteil. Die Zielgruppe beschränkt sich dabei nicht auf eine Altersspanne oder bestimmte Vorlieben. Zur Zeit wird mit Außengastronomie ein breites Publikum angesprochen, das längst nicht nur auf einen Trend reagiert.

Auswirkungen der Pandemie auf die Außengastronomie

Im Außenbereich ist die Infektionsgefahr geringer. Deshalb wird der Außenbereich auch in den kühleren Abendstunden oder bei schlechtem Wetter gerne genutzt. Die Anforderung, den Außenbereich ebenso ansprechend zu gestalten wie den Innenbereich, hat sich dadurch verstärkt. Das bedeutet, Stühle und Tische allein sind für die Terrasse nicht mehr ausreichend.

NoKi Lübeck, Terrasse

Gemütliche Loungemöbel, die zum Verweilen einladen, Deko-Elemente, Pflanzen, Textilien sind inzwischen gern gesehene Elemente für einen ansprechend eingerichteten Außenbereich. Eine weitere Auswirkung der Pandemie: Durch Abstandhalten und Social Distancing erleben Séparées ein echtes Comeback. Abgetrennte Bereiche für kleine Gästegruppen mit viel Abstand zum Nebentisch sind nicht nur aus hygienischer Sicht wichtig – sie bieten auch mehr Privatsphäre. Diesen Vorteil wissen die Gäste zu schätzen und möchten ihn auch dann nicht mehr missen, wenn wieder Normalität einkehrt.

Outdoor-Servicestation schafft Effizienz und Gäste-Zufriedenheit

Weite Wege bedeuten oft Verzögerungen. Bei großen Außenbereichen sollte man überlegen, wie das Personal Wege schnell und effizient zurücklegen kann, damit für die Gäste keine unnötigen Wartezeiten entstehen. Ein Outdoor-Tresen oder eine Service-Station im Freien statten den Service vor Ort mit den nötigen Utensilien aus. Servierwagen sind eine besonders praktische und flexible Lösung. Ist der Außenbereich sehr groß, kann man auch über die Installation einer Bar im Freien nachdenken. Beliebte Outdoor-Events wie Cocktail-Abende oder Grillfeiern lassen sich durch entsprechende Ausstattung leichter verwirklichen und locken sehr viele Gäste an.

Wie wird Draußen zum neuen Drinnen?

Wichtig ist es, auch Draußen verschiedene Bereiche zu schaffen: Gemütliche Lounge-Gruppen laden dazu ein, einen Aperitif oder Cocktail zu genießen, bevor es ans Essen geht. Abtrennungen durch Pflanzen oder Seile zwischen den einzelnen Sitzgruppen sorgen für mehr Privatsphäre.

Es gelten jedoch die einschlägigen Regeln und Gesetze für die Außengastronomie. Eine bereits vorhandene Gaststättenerlaubnis gilt in der Regel nur für den Betrieb des Innenbereichs. Soll dieser nach außen erweitert werden, ist auch hierfür eine Gaststättenerlaubnis einzuholen. Zuständig dafür ist das Ordnungsamt oder das Bauamt. Soll nicht nur eine eigene Terrasse, sondern womöglich der öffentliche Raum wie der Gehweg genutzt werden, bedarf es hierfür einer Sondernutzungserlaubnis.

Weiterhin gilt es, gewisse Regeln zu beachten, damit kein Streit in der Nachbarschaft entsteht oder die Gaststättenerlaubnis für den Außenbereich womöglich wieder entzogen wird. So sind etwa Ruhezeiten einzuhalten, Fluchtwege zu schaffen und frei zu halten und selbstverständlich das Jugendschutzgesetz zu beachten. Für die zahlreichen Punkte, die bei der Eröffnung einer Außengastronomie zu beachten sind, lohnt sich ein Blick in Ratgeber wie ihn zum Beispiel dieses Whitepaper bietet.

Bauliche Ergänzungen für den Außenbereich

Ein eigenes Stück Grün lässt sich mit guter Planung zu einem Paradies für Feinschmecker umwandeln. Eingesetzt werden kann eine  charmante Außenküche wie etwa Edelstahl-Grills, auf denen köstliche Steaks zubereitet werden können. Idealerweise sollten ein komfortabler, überdachter Essbereich eingerichtet werden, um Snacks in verschiedenen Größen im Freien genießen zu können.

Auch wenn bisher kein direkt an den Betrieb angrenzender Außenbereich gegeben ist oder eine eigenständige Außenlösung geschaffen werden soll, lässt sich eine schnelle Umsetzung mit Container-Lösungen erreichen, die sich als Module zusammensetzen und individuell ausstatten lassen. Verkaufscontainer sind nach den jeweiligen Anforderungen konfigurierbar und lassen sich jederzeit erweitern. Die Priorität dieser Lösungen liegt in der Qualität, die sich schon beim Öffnen des Verkaufscontainers bemerkbar macht.

Fazit

Ganz gleich, ob eine saisonale Terrasse geplant wird oder eine, die das ganze Jahr über nutzbar ist, eine Grundausstattung braucht man immer. Und die muss sorgfältig geplant sein. Dabei sollte die Lage der Fläche sorgfältig analysiert werden und in den Eigenschaften und Ausstattungselementen von den ersten Planungsschritten an Berücksichtigung finden.

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