Speisekarten selbst gestalten

©istock.com/andresrDie Speisekarte ist die Visitenkarte eines jeden Restaurants. Doch welche Möglichkeiten hat der Gastronom, wenn die Gerichte auf der Karte häufig wechseln? Produziert er jedes Mal eine neue Menü-Karte, geht das ins Geld. Günstiger ist es, die Speisekarte selbst zu gestalten und zu drucken. Hier einige Tipps zum Thema.

Nicht nur der Inhalt, auch die Gestaltung des Angebots in der Gastronomie entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg mit.

Gemeint ist die Speisekarte, die – sofern sie unprofessionell gemacht ist – unter Umständen den falschen Eindruck erweckt. Ein paar Grundregeln sollte daher jeder Restaurantbetreiber kennen.

Einen roten Faden verfolgen

Ein spanisches Restaurant, das mit einer Karte wirbt, die im Alpenstyle gehalten ist? Nun, wenn dies zu deinem gesamten Außenauftritt und Konzept passt, mag dies passend erscheinen. In der Regel aber führt es den Gast auf die falsche Spur. Als Gastronom muss man sich der Tatsache bewusstwerden, dass man zwar selbst mit seinem Konzept vertraut ist, potentielle Gäste als Außenstehende müssen jedoch erst überzeugt werden. Die Gäste habe in der Regel ganz konkrete Vorstellungen davon, was sie von einem Lokal erwarten. Das Erscheinungsbild des Restaurants, die Außenwerbung und nicht zuletzt auch die Speisekarte tragen dazu bei, was der Gast sich von einem Besuch erhofft. Werden diese Vorstellungen nicht erfüllt, wird der Gast wahrscheinlich kein zweites Mal Ihr Lokal aufsuchen. Daher sollten Sie darauf achten, bis ins Detail einer Linie treu zu bleiben, um ein harmonisches Erlebnis zu bieten.

©istock.com/webphotographeerÜbersichtliche Seiten entwerfen

Das Sprichwort „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ kommt nicht von ungefähr. Ist die Auswahl groß, brauchen Entscheidungen in der Regel länger ob des Überangebots. Schlimmer machen Sie es nur noch, wenn Sie die Seiten ihrer Speisekarte derart mit Informationen zuschütten, dass sich nun gar keiner mehr zurechtfindet. Weniger ist oft mehr.

Unabhängig davon, wie groß oder klein der Umfang Ihrer Angebote ist, sollten Sie dafür Sorge tragen, dass die Speisekarte stets übersichtlich gestaltet ist. Das Sprichwort „Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht“ kommt schließlich nicht von ungefähr. Achten Sie darauf, dass die Speisekarte logisch aufgebaut ist. Das bedeutet, die Vorspeisen sollten vor den Hauptspeisen auftauchen. Denn dies hat mit der Orientierung Ihrer Gäste zu tun: Es hat schon seinen Grund, warum die Vorspeise ausgerechnet Vorspeise und nicht Nachspeise heißt. Sie wird in der Regel vor dem Hauptgericht verzehrt. Unterteilen Sie Ihre Gerichte bitte logisch, sodass sich jeder, der Sie zum ersten Mal besucht, problemlos zurechtfindet.

Die Speisekarte seriös gestalten

Zu einem Profirestaurant zählt auch eine professionell anmutende Speisekarte. Sparen Sie daher nicht am Druck oder an der Farbe. Bedenken Sie, dass Ihre Karte an einem Abend durch viele Hände geht. Die Druckergebnisse sind absolut beachtlich. Ihre Gäste werden gutes Papier und eine professionelle Gestaltung zu schätzen wissen, denn die Haptik der Speisekarte kann zum Erlebnis des Restaurantbesuches beitragen. Fühlt sich die Speisekarte hochwertig an? Im Idealfall spürt der Gast, dass das Papier von ausgezeichneter Qualität ist. Falls Sie vorhaben, die Speisekarten selbst zu drucken, sollten Sie im Vorfeld prüfen, ob der Drucker gut mit verschiedenen Formatgrößen und sehr starkem Papier zurechtkommt. Die Vorteile des Selbstdruckens liegen klar auf der Hand. Sie können ständig Änderungen vornehmen und beispielsweise saisonale Speisen in Ihr Angebot aufnehmen. Außerdem ist es günstiger, selbst zu drucken als ein Drittunternehmen zu beauftragen. Um das Papier zu schonen, können Sie Schutzhüllen für Speisekarten verwenden. Diese Lösung ist weitverbreitet, obwohl das haptische Gefühl darunter leidet.

Bilder:
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Weiterführende Links:

Eine verkaufsstarke Speisekarte steigert Ihr Betriebsergebnis, www.startup-betreuer.de

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