Schluss mit dem Steuer-Chaos bei Speisen!

fairschmecktbesser-BannerSchluss mit dem irrwitzigen Steuerwirrwarr bei Lebensmitteln und Speisen – auf alles 7%! Mit diesem Ziel hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) im Juli eine neue Internetseite im Rahmen der Initiative „Fair schmeckt’s besser“ gestartet.

Unter fairschmecktsbesser.de sind stichhaltige Argumente für einen einheitlichen Steuersatz zusammengetragen worden – unterhaltsam und leicht verständlich aufbereitet.

Der ermäßigte Steuersatz sollte ursprünglich nur für Waren der Existenzsicherung wie Lebensmittel oder Agrarprodukte gelten. Dann kamen andere Waren und Dienstleistungen dazu, die besonders gefördert werden sollten, wie Bücher oder der Personennahverkehr.

Über die Jahre hat der Gesetzgeber zahlreiche absurde Ausnahmeregelungen geschaffen (Text: Diana Sierpinski):

  • Für die meisten Lebensmittel wie Fleisch, Obst, Gemüse und Milchprodukte gilt ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent.
  • Kompliziert wird es hier: Wer die Wurst beim Metzger kauft und zu Hause verspeist, zahlt den ermäßigten Steuersatz.
  • Wer sich die Wurst lieber im Restaurant oder am Imbiss schmecken lässt, zahlt den vollen Steuersatz.
  • Aber keineswegs alle Lebensmittel sind subventioniert. Für Gewürze, Majoran oder Basilikum gilt der niedrige Satz, …
  • … für Würzmischungen dagegen der Regelsatz.
  • Krabben und Garnelen belegt der Fiskus mit 7 Prozent, …
  • … Hummer und Langusten hingegen mit 19 Prozent!
  • Nicht einmal alle Kartoffeln sind vor dem Gesetz gleich: Auf Frühkartoffeln zahlen wir 7 Prozent, …
  • … auf Süßkartoffeln aber 19 Prozent Mehrwertsteuer!
  • Den ermäßigten Steuersatz gibt es für „Gesundes“, …
  • … bei Alkohol kennt der Fiskus aber kein Pardon: Wein und Schnaps 19%.
  • Auch Bier gehört nicht zum „täglichen Bedarf“ (19%).
  • Kaffee dagegen schon (7%).
  • Für Wasser aus der Leitung gilt der ermäßigte Steuersatz.
  • Mineralwasser besteuert der Fiskus dagegen mit 19 Prozent.
  • Immer wieder wird diskutiert, die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze anzugleichen – nur auf welchem Niveau?

Unterhaltsam wirbt auch der Kabarettist Django Asül um faire Wettbewerbsbedingungen im Gastgewerbe.

Noch rechtzeitig vor der Bundestagswahl hat die DEHOGA eine Initiative für ein Ende dieses Steuer-Wirrwarrs durch ein einheitliches Niveau von 7 Prozent gestartet.

Zeigen Sie Flagge! Als Besucher der Homepage „fairschmecktsbesser.de“ können Sie sich in die Unterstützerliste eintragen und so Ihre Solidarität mit der Forderung nach 7 Prozent für das Gastgewerbe bekunden.

Außerdem stehen verschiedene Banner zur Verfügung, die Gastronomen auf ihrer Homepage einbinden können, um auf die Initiative aufmerksam zu machen.


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