s‘ handwerk – Gutes und Handwerkskost vom Allerfeinsten

Am 17. März findet auf der Internorga in Hamburg das Finale des Gastro Startup Wettbewerbs statt: Sechs Konzepte stellen sich vor dem Publikum vor.  Der Sieger wird durch das anwesende Fachpublikum ermittelt.

LEINENLOS stellt die Konzepte der Finalisten nacheinander vor. Weiter geht’s mit „’s handwerk – craft food & beer“ aus Sonthofen im Allgäu.

Die Idee von s’handwerk

Gründer Uli Brandl hatte vor 3 Jahren die Idee, eine Gaststätte zu eröffnen, in der es noch echte Lebensmittel, hergestellt von ehrlichen Lebensmittelhandwerkern gibt. Seine Gedanken kreisten um Regionalität, handgemachte Lebensmittel, ländliche Produktion und individuelle Herstellung direkt beim Erzeuger. Aber auch eine sinnvolle ökonomische Bilanz in der Lebensmittelkette war ihm wichtig.

Die Planungsphase dauerte 2 1/2 Jahre. Langwierig war dabei besonders, die geeigneten Direkterzeuger zu finden. Erzeuger, die s’handwerk beliefern müssen drei Kriterien erfüllen:

  1. Es dürfen nur selbst angebaute Futtermittel verfüttert werden (Ausnahme: Soja für Schweine).
  2. kein Ankauf von Jungtieren.
  3. das Produkt wird an s’handwerk exklusiv angeboten, es ist nicht im Handel auf anderem Wege verfügbar.

So ist z.B. ein Bio-Würzbrot, das von einem regionalen Bäcker an s’handwerk geliefert wird, im eigenen Bäckerladen nicht erhältlich. Der Großhandelsanteil wird so gering wie möglich gehalten.

  • Uli Brandl & Kilian Stückler beim Vorentscheid zum Gastro Startup Wettbewerb, Foto: Michael Zapf

Kilian Stückler vom Hirschbräu

Einen besonderen Anteil hat das Craft Beer im Konzept von s’handwerk. Das hängt auch damit zusammen, dass das ganz spezielle Hausbier, die „Rote Perle“ und wechselnde Spezialbiere für s’handwerk von Uli Brandls Schwager Kilian Stückler gebraut werden. Die Spezialbiere sind reine Craft Beer Experimente. Sie weichen ab vom Mainstreamgeschmack und sind mal malziger, mal hopfenbetonter, mal untergärig, mal obergärig, mal dunkler und auch mal heller.

Das Gastronomie-Konzept in Zahlen

Das Gastronomie-Konzept lässt viele Arten von Küche zu. Gestartet wurde vor knapp 5 Monaten mit einem Schwerpunkt auf schwäbischer Küche, weil das der Umgebung von Sonthofen entspricht. Der Gastronomiebetrieb gliedert sich in drei Bereiche: Das Magazin, die Werkstatt und das Schaufenster, in dem wechselndes Interieur gezeigt wird. Der durchschnittliche Mittagsbon liegt bei 11 €, der Abendbon pro Gast beträgt ca. 20 €. Das Restaurant verfügt über 100 Sitzplätze ergänzt um 200 Außenplätze auf der Terrasse. Die Investitionssumme von 700.000 € verteilt sich auf Stadt, Brauerei und Eigner.

Final-Präsentation auf der Internorga im Foyer Ost, Obergeschoss:
17. März 2017, 15 bis 16:30 Uhr

Manfred Troike, 5. März 2017

Weiterführende Links:

Die fünf Finalisten aus dem Jury-Vorentscheid zum Gastro Startup Wettbewerb 2017


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