Gastro Startup Wettbewerb: Wildcard geht an Salt&Silver aus Hamburg

Am 17. März findet auf der Internorga in Hamburg das Finale des Gastro Startup Wettbewerbs statt: Sechs Konzepte stellen sich vor dem Publikum vor.  Der Sieger wird durch das anwesende Fachpublikum ermittelt.

LEINENLOS stellt die Konzepte der Finalisten nacheinander vor.

Der letzte Finalist wurde über eine zusätzliche Kurz-Bewerbungsrunde ausgeschrieben. 11 Bewerbungen für diese „Wildcard“ gab es. Und es waren einige wirklich starke Konzepte darunter. In der letzten Woche hat die Jury nun die Entscheidung getroffen: Mit  „Salt & Silver“ zieht der letzte Finalist und damit ein drittes Konzept aus Hamburg in das Finale zum Gastro Startup Wettbewerb ein.

Die Gründer

Gründer von Salt & Silver sind Johannes Riffelmacher und Thomas Kosikowski. Beide sind Seiteneinsteiger in der Gastronomie: Johannes kommt aus der Werbebranche und war bis 2014 Art Director bei der Werbeagentur Jung von Matt/Alster. Thomas hat bis 2014 als selbstständiger Kameramann und Fotograf gearbeitet. Beide verbindet die Begeisterung für internationale Reisen und kulinarische Abenteuer.

Ihr Konzept setzt darauf, exotische Rezepturen mit nachhaltigen und regionalen Produkten zu kombinieren und so kulinarische Abenteuer in Hamburg zugänglich machen. Ihr Ansatz für das Gastronomiekonzept ist eine 10-jährige Reise um die Welt: Alle 2 Jahre rückt ein neuer Kontinent in den Fokus der Küche!

Johannes Riffelmacher + Thomas Kosikowski

Die Idee von Salt & Silver

Ihre Idee beschreiben die beiden Gründer so:

Stellen Sie sich ein Restaurant vor, das sich anfühlt wie eine Reise um die Welt. Ein Ort, an den Gäste kommen, um für einen Abend lang in fremde kulinarische Kulturen, inspirierenden Lebensstil und angenehme Gesellschaft einzutauchen. Geführt von zwei Köchen, die die ganze Welt bereisen und aus der Ferne die spannendsten Rezepte mitbringen, um sie dann in ihrem Lokal anzubieten.

Gekocht wird in offener Showküche, in der die Gäste die Köche bei ihrer Arbeit hautnah erleben können. Lässiges Personal aus aller Welt und stylishes Interieurdesign mit Elementen, die an Strandurlaub und fremde Kulturen erinnern, sowie einem Ausblick auf die Schiffe des Hamburger Hafens, sorgen für das richtige Fernweh-Feeling.

Teil der Idee ist, dass die Reise stetig weitergeht, die Köche alle paar Jahre während der Wintermonate einen neuen Kontinent erkunden und anschließend das Speise- und Dekorationskonzept erneuern. Die Karte entwickelt sich stetig weiter: Kassenschlager bleiben, manches fällt weg, Neues kommt dazu. Abends, nach Küchenschluss verwandelt sich die Gaststätte in eine Cocktail und Craftbier Bar, in der der Sortimentsfokus vor allem auf besonderen und exotischen Getränken liegt.

Dieses Konzept ist mehr als ein Restaurant: Die Idee erschafft einen neuen inspirierenden Treffpunkt für Hamburgs weltoffene Bewohner.

Die Fernweh-Marke Salt & Silver bekommt ein Zuhause

Die Werbe- und Medien-Heimat der Gründer bleibt bei dem Vorhaben erkennbar: Die beiden Gründer prägen die Marke Salt & Silver, die mehr ist als ein Restaurant. Sie besteht aus mehreren Geschäftsbereichen: Catering und Gastronomie, Vertrieb von Destillaten, Produktion von Reisereportagen, Kochbüchern, Filmen und Contentproduktion für andere Marken. Dabei bringen sich Thomas und Johannes als Showköche, Werbegesichter und Vortragsredner  ein.

Der Standort des Restaurants Salt & Silver wird in der St.Pauli Hafenstraße sein: Das Lokal war bisher als „Café Amphore“ bekannt und gilt als fest verankerter Treffpunkt auf St.Pauli. Ein Ort, den die Hamburger kennen und positiv in Erinnerung haben. Hier trifft man sich um in der Sonne den Hafenblick zu genießen.

Final-Präsentation auf der Internorga im Foyer Ost, Obergeschoss:
17. März 2017, 15 bis 16:30 Uhr

Manfred Troike, 12. März 2017

Weiterführende Links:

Die fünf Finalisten aus dem Jury-Vorentscheid zum Gastro Startup Wettbewerb 2017


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