Ein erprobtes Konzept ist keine Garantie für Erfolg

Café Lilla Saltkrokan,Hamburg SchanzenviertelDer Ansatz schien risikoarm und vielversprechend: Marko Holmberg bot sich die Gelegenheit, sein in Altona sehr erfolgreiches skandinavisches Café-Konzept „Café Saltkråkan“ mit einem Betriebsableger im Schanzenviertel auf einfache Weise zu erweitern.

Marko ergriff die Chance zu einer Multiplikation seinens Konzeptes und eröffnete Mitte März in den Räumen des Möbel- und Wohnaccessoir-Geschäftes „Wohngeschwister“  einen Ableger seines schwedischen Cafés, das „Lilla Saltkråkan“ (lilla, schwedisch = die kleine).

Doch im Schanzenviertel ließ sich die Erfolgsgeschichte des Hauptgeschäftes nicht so einfach  fortschreiben.  In veränderter Lage floppte das Konzept.

Zum Glück ist Marko ein Gastronom mit langjähriger Erfahrung: Er hat den wirtschaftlichen Erfolg seines neuen Unternehmens sorgfältig kontrolliert und rechtzeitig die Reißleine gezogen. So konnte größerer Schaden verhindert werden. Ärgerlich ist nur,  dass er eine Menge Aufwand, Zeit und Arbeit in den Aufbau seines neuen Betriebes gesteckt hat.

Marko trägt es mit Fassung. „Leider müssen wir Euch mitteilen, dass das Lilla Saltkråkan seine Türen für immer geschlossen hat. Wir sind in der Schanze leider nicht angenommen worden, schade. Dafür machen wir in Altona ja weiter und freuen uns dort auf Euern Besuch!“ schreibt er auf der Homepage seines Erfolgsgeschäftes  Café Saltkråkan.

22. August 2014, Manfred Troike

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