Digitalisierung beginnt beim Kassensystem

Viele Gastronomen denken bei dem Begriff Digitalisierung zunächst an die eigene Online-Präsenz und haben das Ziel der Bekanntheitssteigerung im Hinterkopf. Doch die Nutzung modernster Informationstechnologie geht in der gastgebenden Branche inzwischen viel weiter. Die Erwartung insbesondere jüngerer Kunden, alles jederzeit sofort und verbindlich über das Internet abwickeln zu können, stellt die Abläufe in Restaurants und die dazu gehörende Technik vor besondere Herausforderungen. Gerade im Bereich der Kassensysteme hat sich in den letzten Jahren deshalb viel getan.

Prozessverbesserung ist schon heute eine Daueraufgabe in der Systemgastronomie und sie wird künftig auch immer entscheidender für den Erfolg in der Individualgastronomie. Dabei stehen für viele Gastronomen zunächst das Aufnehmen der Bestellung mit dem Tablet oder Online-Bewertungsportale für Restaurants im Vordergrund. Bei Planung und Organisation setzen schon über die Hälfte der Unternehmen auf digitale Buchhaltung (60 %) und digitale Kassensysteme (54 %). Immerhin 60 % der Betriebe sind bereits in sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook, Twitter und Co. vertreten, ganze 80 % betreiben eine eigene Internetseite.

Dass sich die Digitalisierung in der Gastronomie schnell flächendeckend ausbreiten wird, daran glauben Experten bisher dennoch nicht. Derzeit sind digitale Elemente vor allem in der Systemgastronomie und bei großen Ketten im Einsatz. Das liegt auch daran, dass es vielen Gastronomen schwer fällt, sich im riesigen Angebot der verschiedenen Anbieter zu orientieren. Denn die Digitalisierung birgt vor allem für eine Vielzahl (noch) kleiner Technik-Start-ups mit ihren kreativen neuen Produkten große Chancen.

Es ist schwer, sich im riesigen Angebot der Kassensysteme zu orientieren. Natürlich steht die Auswahl im Zusammenhang mit dem Typ des Unternehmens, aber auch der Preis ist insbesondere für Unternehmensgründer ein ganz wichtiges Kriterium. Das sollte aber erst im Anschluss an eine sachorientierte Bewertung in die Überlegungen einfließen, die Bedürfnisse des Konzepts sollten ganz klar im Vordergrund stehen. Zu bedenken ist dabei, dass ein komplettes System gekauft wird und nicht nur die Hardware. Die Intelligenz eines Kassensystems basiert auf der Software. Die Auswahl der Funktionalität muss an den Bedürfnissen des Betriebes ausgerichtet, die Systemkonfiguration an diesen angepasst und optimiert sein.

Der vollständige Artikel ist in der Zeitschrift Foodservice, Ausgabe 10/2016 erschienen. Der Beitrag steht hier zum Download bereit. Dazu hinterlassen Sie bitte Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse. Zum Schutz gegen Spam tragen Sie den angezeigten Code in das dritte Feld ein. Der Download-Link für den Zugriff auf den Artikel erscheint direkt nach dem Absenden der Daten unterhalb des Eingabebereiches.

Foodservice Ausgabe 10-2016


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