Die dunkle Seite der Gastronomie

Burnout in der SternekücheSelbstständig sein, sich in der Gastronomie eine eigene Existenz gründen – diesen Traum haben viele. Ideen selbst verwirklichen, selbst gestalten, selbst bestimmen. Aber das eigene Unternehmen hat auch eine andere Seite: Sehr viel Arbeit und ein großes Maß an Unsicherheit.

Dazu kommt, dass in der Gastronomie selbst im Angestelltenverhältnis lange Arbeitszeiten und hoher Druck zum Arbeitsalltag gehören. Inhaber arbeiten im Durchschnitt 70 Stunden in der Woche, auch und besonders an den Wochenenden, an Feiertagen und in den Zeiten, in denen andere Urlaub machen.

Stellvertretend für diese andere Seite der Gastronomie steht der Bericht eines jungen Mannes über das Scheitern seines Traums vom Kochberuf. Er spricht darüber anonym in einer Hörfunksendung von Deutschland Radio Wissen. Ausbildung – Sterneküche – Nervenzusammenbruch – Ausstieg. Doch er betont in diesem Gespräch auch: „Es ist wirklich ein ganz toller Beruf.“ Das Problem seien falsche Vorstellungen, die Arbeitszeiten, durch die man soziale Kontakte und Freunde verlieren würde. „Es ist ein tolles Handwerk, das sehr ausgebeutet wird und echt schlecht bezahlt wird.“

Hier der Podcast aus dem Archiv von DRADIO Wissen:

Quelle: DRADIO Wissen, Beitrag aus „Redaktionskonferenz“ vom 15. April 2014

 

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