Checkliste für Gastronomiegründer: So wichtig ist das Lieferantennetzwerk

In gastronomischen Betrieben steht das eigene Konzept im Mittelpunkt. Dieses ist jedoch auf weitere Faktoren angewiesen, allen voran auf die Lieferanten, ohne deren Waren das Produkt gar nicht möglich wäre. Gründer sollten also von Anfang an versuchen, eine starke Lieferkette aufzubauen.

Der geeignete Lieferant hängt individuell vom Gastrobetrieb ab

Ob Restaurant, Imbiss, Café oder Bar: Getränke und Lebensmittel sind das Fundament einer jeden Gastronomie-Stätte. Dementsprechend wichtig ist eine reibungslose Versorgung. Dabei zeigt sich, dass dieser Punkt wiederum in verschiedene Unterpunkte unterteilt werden muss. So ist es beispielsweise bei Bier üblich, einen exklusiven Vertrag mit einer Brauerei abzuschließen.

Beim Einkauf von Lebensmitteln hängt die Versorgungskette stark von Art und Ausrichtung des Lokals ab. So setzt ein typisch bayrisches Wirtshaus im Idealfall auf regionale Anbieter, beispielsweise Rinderzüchter im Umland, die die Gaststätte mit elementaren Produkten wie Fleisch versorgen. Ein Fischrestaurant in Hamburg dagegen nutzt die Nähe zum Hafen aus und bezieht seine Waren von dort. Handelt es sich beim Betrieb dagegen um einen Imbiss, der vor allem über den Preis kommt, ist der klassische Großhandel der beste Weg.

Es werden also zwei Sachen deutlich: Die geeigneten Lieferanten hängen stark vom eigenen Betrieb ab – doch in jedem Fall ist es wichtig, einen verlässlichen Partner zu haben, und das am besten langfristig.

Ausstattung, Deko, Möbel und Zubehör: Auch hier sind Lieferanten wichtig

Blumenschmuck bei TischDoch mit den Waren für  den Kücheneinsatz ist das Lieferantennetzwerk noch lange nicht vollständig. In den vergangenen Jahren haben speziell die Deko-Elemente an Bedeutung gewonnen. So stattet der  Blumenversand www.Bloomydays.com zahlreiche Gastronomiebetriebe dauerhaft mit frischen Blumen aus. Diese tragen zum Ambiente des Lokals bei und sorgen für einen stilvollen, frischen, lebendigen Touch – der wirtschaftliche Mehrwert ist also durchaus gegeben.

Weiterer Bedarf fällt beispielsweise im Sanitärbereich an, auch Möbel und Zubehör müssen (oder sollten) regelmäßig aufgefrischt werden, ganz zu schweigen von der Küchenausstattung. Dabei stehen Gründern sogar mehrere Optionen zur Verfügung: So kann Ausstattung heutzutage auch geleast werden, was gerade in Anfangszeiten, wenn die Liquidität ohnehin schon angegriffen ist, eine praktische Alternative sein kann.

Ob sich Leasingmodelle dieser Art wirklich lohnen, hängt stets vom Angebot im Detail ab. Der fixe Kauf von Produkten ist oft die bessere Wahl, bedeutet jedoch höhere Investitionskosten. In jedem Fall zeigt sich, dass Gründer auch beim Thema Lieferanten, Einkauf und Beschaffung mehr Möglichkeiten haben als früher; das große Online-Angebot hat dazu nicht unwesentlich beigetragen.


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