Bierzapfen von unten: Geschäftsidee aus den USA

Der „Bratwurst-Toaster“ hat seinen Platz 1 Rang für Geschäftsideen, die die Welt nicht wirklich braucht, an Bottoms Up-Bier verloren:

Eine Schankanlage befüllt Bierbecher automatisch durch ein Loch im Becherboden, der durch einen mit Werbung bedruckten Metalldeckel über einen magnetischen Metallring im Becherboden verschlossen wird. Derzeit zu sehen in der Startup-Area der Internorga in Hamburg.

Was wird erreicht:

  • hohe Zapfgeschwindigkeit
  • kein Bierverlust durch Schaumüberlauf
  • freie Hände und damit freie Zeit zum Kassieren für das Zapfpersonal
  • Personalkostenreduktion
  • Gewinnsteigerung
  • zusätzliche Werbe-Einnahmen
ABER: Umwelt-Killer durch massenhaften Müll aus Metall-Verschlüssen, Magnetringen und Plastikbechern.

Die Idee ist ein Direkt-Import aus den USA, wo diese Technik bereits vor drei Jahren eingeführt wurde und in mehr als 130 Stadien und Arenen eingesetzt wird. Anlagen, Becher und Zubehör werden aus den USA importiert. Die Bottoms Up Beer Germany GmbH mit Sitz in Wildeshausen bei Bremen hat mit der Firma GrinOn Industries dem Erfinder der Bottoms Up Beer Systeme aus Indianapolis/USA eine exklusive Vereinbarung über den Vertrieb der Produkte in Deutschland, Östereich und der Schweiz geschlossen.

Dieser Ideen-Import  macht derzeit auf Gründerwettbewerben Furore.

LEINENLOS meint: Unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten unausgereift und zweifelhaft!

 LEINENLOS, 14. März 2015

 

One Response to “Bierzapfen von unten: Geschäftsidee aus den USA

  • So richtig gezündet hat diese Idee wohl in Deutschland bisher nicht: Der Lizenznehmer warb gestern, 15.09.2015, bei der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ um neues Kapital, konnte aber auch dort nicht so recht überzeugen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.