6 aus 9: Die Finalisten des INTERNORGA Gastro Startup-Wettbewerbs wurden gewählt

Am  Mittwoch, den 20. Januar kam die Jury zum Vorentscheid des Gastro Startup-Wettbewerbes zusammen, den die INTERNORGA gemeinsam mit Tim Mälzer und der Leaders Club Concepts (LCC) durchführt. Aus vielen spannenden Bewerbungen waren im Vorwege neun Konzepte  ausgewählt worden, die sich nun beim Vorentscheid im East Hotel Hamburg  der mit hochkarätigen Gastronomen besetzten Jury vorstellen konnten.

Hier die neun Konzepte des Vorentscheids auf einen Blick

  • Muttis – Mit Liebe Hausgemacht, Bernau bei Berlin, präsentiert von: Sandor Tettlak
  • ISABELLA Glutenfreie Patisserie, Düsseldorf, präsentiert von: Dominic Krätz
  • LADEN EIN, Köln, präsentiert von: Philipp Ibelshäuser und Till Riekenbrauk
  • La Cevicheria – Kreative Peruanische Küche, Frankfurt, präsentiert von: Daniel und Heidi Nawenstein
  • What the Food!, Frankfurt, präsentiert von: Ekaterina Bozoukova und Nina-Katharina Rümmele
  • Chilees – Korean Burgers, Berlin, präsentiert von Chil-Sung Pak und So-Youn Lee
  • Woop Woop Ice Cream, Berlin, präsentiert von: Philipp Niegisch und Boris König
  • ROK Rock our Kitchen – The Salad and Pizza Circle, Hamburg, präsentiert von John Ehlerding und Till Witten
  • Kiezküche & Futterstube, Hamburg

Von diesen neun Konzepten konnten aber nur sechs ins Finale gehen. Die Auswahl fiel nicht leicht. Wie unterschiedlich ein Konzept wahrgenommen wird, zeigte sich dann auch bei den Einschätzungen der 16-köpfigen Jury. Die vorgestellten Konzepte haben durchweg gut gefallen, wurden alle gut vorbereitet präsentiert und zeigten viel Innovationswert.

Es gab ein echtes Kopf-an-Kopf Rennen. Letztlich blieben Chilees, ROK und Kiezküche auf der Strecke. Damit haben es leider die beiden Hamburger Konzepte unter den Vorentscheid-Teilnehmern nicht ins Finale geschafft.

Dabei empfand ich „ROK Rock Our Kitchen“ durchaus als sehr vielversprechenden  Ansatz: Es handelt sich um ein systemgastronomisches Konzept mit zwei Hauptlinien: Salat und Pizza. Beide Produkte werden frisch in einer offenen Präsentation zubereitet und individuell nach dem Wunsch des Gastes gestaltet („Co-Creation-Charakter“). Ergänzt wird dieser Ansatz durch eine digitale Möglichkeit für die individuelle Zusammenstellung und  Vorbestellung, die der Gast nutzen kann, aber nicht muss, um seine indivuelle Pizza- oder Salatkreation vorab zu ordern, wenn es besonders schnell gehen soll.

  • © S. Wallocha: Jury zum Vorentscheid des INTERNORGA Gastro-Startup-Wettbewerbs

Und wie geht es nun weiter?

Die sechs Finalisten dürfen ihr Gastro-Konzept am Freitag, 11. März 2016, 14 bis 15:30 Uhr (Foyer Ost OG), live auf der INTERNORGA präsentieren. Vor Ort entscheidet das Fachpublikum dann über den Sieger. Dieser erhält ein Darlehen über bis zu 50.000 Euro, eine Beratung von den Experten der LCC (40 Stunden) sowie Zutritt zu den legendären INTERNORGA Foodservice-Events. Darüber hinaus bietet die ECE, Deutschlands größter Betreiber von Einkaufszentren, einem der sechs Finalisten einen Platz in einem ihrer Einkaufszentren in Deutschland.

Manfred Troike, 24. Januar 2016

Fotos: © Stephan Wallocha

Nachtrag vom 3.März 2016:

Das Berliner Startup „Muttis“ hat sich offenbar aufgelöst. Diesen Effekt beobachtet man im Umfeld der Berliner Startup-Szene leider öfter: Die Realisierung eine Gründer-Idee wird begonnen, aber dann doch frühzeitig abgebrochen.

Nachrücker für das Finale ist daher nun  doch noch ein Hamburger Gründer-Duo: ROK Rock our Kitchen – The Salad and Pizza Circle, Hamburg, präsentiert von John Ehlerding und Till Witten.

Weiterführende Links:

Jan-Peter Wulf stellt auf seinem Nomyblog die 6 Finalisten-Konzepte nacheinander vor, jede Woche eines. Hier das erste: La Cevicheria Frankfurt


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